chile

Zurück in Deutschland

Jetzt bin ich schon seit 3 Wochen zurück und habe immer noch nichts geschrieben, obwohl es schon längst Zeit gewesen wäre. Aber ich habe bis jetzt überhaupt keine Zeit dafür gefunden.

Aber jetzt erstmal zum Abschied in Chile. Ich habe das Gefühl, dass es schon wieder ewig lang her ist, seit ich dort weg bin und als ich gehen musste, das war wirklich hart. Mein Kurs hat mir am Freitagabend eine Abschiedsfeier gemacht, was echt nochmal ein sehr schöner Abend war. Samstag ging es dann zu Rotary zum Mittagessen und danach war das Finale des Copa América. Das war glaube ich eines der Highlights meines Auslandsjahres, denn es hat Chile gegen Argentinien gespielt. Wir haben das Spiel mit meinen beiden Gastfamilien zusammen geschaut und es war ziemlich cool und extrem Spannend. Als es dann zum Elfmeterschießen kam, lagen alle Nerven blank, doch nach dem letzten Elfmeter von Alexis habe ich vor Freude fast geweint. Ich weiß noch, als Deutschland die Weltmeisterschaft gewonnen hat, da habe ich mich nicht wirklich gefreut, es war einfach so unbedeutsam, doch als Chile dann den Copa América gewonnen hat, war das schon nochmal etwas ganz anderes. Doch selbst solche schönen Abende müssen zu Ende gehen und es musste der Tag kommen, an dem ich gehen muss. Ich konnte es die letzten beiden Tage nicht wirklich glauben, dass ich wirklich gehen würde und selbst als wir zum Flughafen gefahren sind hatte ich das Gefühl wie in einem Traum zu leben. Bei der Gepäckaufgabe am Flughafen musste ich glücklicherweise kein Übergepäck zahlen, wie auch immer ich das geschafft habe. Als ich mein Gepäck aufgegeben hatte, blieb mir aber noch einiges an Zeit zu warten. Nach und nach kam meine erste Gastfamilie und einige Freunde, bis es am Ende circa 30 Leute waren, die gekommen waren um mich zu verabschieden. Es war extrem schön zusehen, wie viele sich am Sonntag Zeit genommen hatten und nur wegen mir an Flughafen gekommen waren. Aber selbst in diesen Momenten habe ich noch nicht verstanden, dass ich gehen musste. Doch als die Mutter einer Freundin kam und meinte, dass ich in 5 Minuten gehen müsste habe ich angefangen zu weinen und konnte nicht mehr aufhören. Ich verabschiedete mich von allen und ging durch den Zoll. Nach circa 15 Stunden Flug, einem kurzen Zwischenstopp in Madrid und einem Drama mit meinem Koffer, da er nicht da war, konnte ich endlich meine Familie und meine beste Freundin in den Arm nehmen. Es war komisch in Frankfurt am Flughafen zustehen, da ich das Gefühl hatte, erst vor zwei Wochen gegangen zu sein.

Hasta pronto, besos Fiana

IMG_8962

Advertisements
Verschlagwortet mit

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s