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Auf der Osterinsel

Hallo meine Lieben,

ich bin jetzt schon etwas länger von der Osterinsel zurueck, aber ich habe es ehrlich gesagt überhaupt nicht auf die Reihe bekommen, etwas darüber zuschreiben. Auf der Osterinsel war es wunderschön. Wir sind am Donnerstag losgeflogen und waren um 16 Uhr Ortszeit dort. Die Insel war mir sofort total sympathisch, es war angenehm warm und vor allem schön grün, was ich seit Monaten schon nicht mehr gesehen hatte. Zuerst ging es zum Hotel, wo sie uns mit dem Mittagessen erwartet haben, als wir damit fertig waren, war es auch schon 18 Uhr und wir sind an den Strand gegangen, wo wir die ersten Moai gesehen haben.

Ich mit Blumenkette
Ich mit Blumenkette

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Da es schon so spät war, ging dann auch schon die Sonne unter, als wir mit einem leckeren Eis am Hafen saßen.

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Am Freitagmorgen ging es in kleinen Bussen ans Meer und danach an den Ort, an dem die Moai gemacht worden. Es gab viele Moai, die halb aus der Erde gestanden sind und nie fertig gestellt worden sind und auch niemals fertiggestellt werden. Diese Stelle, an der die Moai gemacht wurden, ist ein inaktiver Vulkan. In dem Krater des Vulkans gibt es einen See, der sich über Jahre hinweg durch Regen angesammelt hat. Es war schön grün und, wie auf der ganzen Insel, gab es halbwilde Pferde. Das bedeutet, die Pferde leben wild auf der Insel, haben allerdings alle einen Besitzer. Nach dem Mittagessen ging es zu den 15 berühmten Moai, die man oft auf Bildern der Osterinsel sieht.
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Gegen 15 Uhr sind wir zum Strand Anakena gefahren und das war wie in der Karibik. Es war wunderschön! Weißer Sand, türkis-blaues Wasser, blauer Himmel, grüne Palmen und die Moai. Das war ein Bild, das man nirgendwo auf der Welt wieder finden wird.

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Und man kann es kaum glauben, doch selbst auf der Osterinsel trifft man Deutsche.
Am Samstagmorgen ging es zum größten Vulkan der Osterinsel, der auch mit Regenwasser gefüllt und inaktiv ist. Der See hat eine tolle Vegetation, welche von den Urgroßeltern der heute auf der Insel lebenden Rapa Nui angepflanzt wurden. Der Tag war leider etwas hässlich und es hat extrem gewindet. Den Nachmittag haben wir in unserem Hotel am Pool verbracht… allerdings nur die Mädchen, die Jungs waren am Strand Anakena.

Nach einer sehr lustigen Aktion von uns Mädels, von der ich euch persönlich erzählen werde, wenn ich wieder zu Hause bin.
Nach einer sehr lustigen Aktion von uns Mädels, von der ich euch persönlich erzählen werde, wenn ich wieder zu Hause bin.

Abends ging es zu einer Tanzshow der Rapa Nui. Es war beeindruckend,wie gut diese Menschen tanzen und ihre Hüfte bewegen können. Am Sonntag haben sie versucht uns das beizubringen, sind aber bei den meisten kläglich gescheitert. Doch bevor wir am Sonntagnachmittag tanzen lernten, sind wir am Morgen in die Kirche gegangen. Die Rapa Nui sind katholisch, jedenfalls der Gottesdienst war ein katholischer auf die rapanuische Art. Es wurde viel gesungen während des Gottesdienstes, doch auf Rapa Nui, nicht auf Spanisch, besonders gut gefiel es mir, als sich alle an den Händen genommen haben und zusammen sangen. Vor dem Mittagessen gingen wir spazieren und in Höhlen, welche ich allerdings nicht so schrecklich spannend fand, nur eine, die am anderen Ende quasi ins Meer überging… auf jeden Fall 10 Meter weiter unten.
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Montagmorgen wurde gefrühstückt, Koffer gepackt und es ging in einen Kindergarten, wo wir den Kindern Süßigkeiten geschenkt haben. Und damit war unsere wunderschöne Reise vorbei, danach ging es an den Flughafen und zurück nach Santiago.
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Was mich auf der Insel ziemlich beeindruckt hat, ist die Geschichte und die Bedeutung der Moai. Denn diese sind nicht irgendwelche Götter oder so, sondern sie stehen für Menschen, die in diesen Jahren wichtig waren. Diesen haben sie als sie starben, einen Moai gemacht, alle wurden an der gleichen Stelle gemacht und teils über die komplette Insel transportiert. Ich finde es toll, dass die Rapa Nui schon vor Hunderten von Jahren begriffen haben, dass das alles nichts mit Göttern zu tun hat, sondern das, was sie sind, wo sie sind und was sie tun, lag und liegt alles in Menschenhand oder in der Hand der Natur.

Kaum zu glauben, dass mir nun nur noch vier Wochen in meinem geliebten Chile bleiben, doch ich freue mich auch unendlich doll auf zuhause!
Bis ganz bald,
Fiana ♥

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