chile

Urlaub in La Serena und Halbzeit

Hallo Ihr da draußen,
nun bin ich aus dem Urlaub in La Serena zurück – und außerdem war gestern die Halbzeit meines Auslandsjahres, da waren es genau 158 Tage, die ich hier bin und genauso viele, bis ich wieder in Deutschland sein werde. Es ist absurd, wie schnell die Zeit eigentlich vergeht und auf der anderen Seite in manchen Momenten doch total langsam. Ich bin hin- und hergerissen, was ich davon halte, dass es nur noch 157 Tage sind. Natuerlich bin ich traurig, dass ich dieses Leben hier hinter mir lassen muss, dass ich mir dann ein Jahr lang aufgebaut haben werde, aber auf der anderen Seite freue ich mich jetzt schon so sehr darauf, meine Familie und meine Freunde endlich wieder zu sehen. Aber naja, es dauert ja immer noch ein bisschen und dann werden wir schon sehen wie es sein wird. Nun erstmal zu den paar Tagen in La Serena:
Wir sind am Mittwochmorgen losgefahren und waren erstmal circa 6 Stunden unterwegs auf dem Weg in den Norden. Es war schön zu beobachten, wie sich die Landschaft so langsam verändert hat je weiter wir von Santiago wegkamen. Irgendwann sind wir circa 2 oder 3 Stunden auf einer Straße gefahren, an deren Straßenrand es nichts gab. Das Einzige, was man sehen konnte, war vertrocknete Halb-Wüste. Als wir irgendwann in La Serena ankamen, mussten wir uns ersteinmal auf die Suche nach einer Wohnung oder einem Haus machen, denn dadurch, dass es viel Betrug gibt, was Wohnungsvermietung im Internet angeht, macht man das vor Ort. Wer vermietet, hat an seiner Wohnung, vor allem in Strandnähe, Schilder hängen, auf denen eine Telefonnummer steht. Dann haben wir also viele viele Nummern angerufen, aber viele Wohungen waren belegt. Am Ende haben wir fünf Wohnungen angeschaut, bis wir die perfekte gefunden hatten, weil sie musste groß genug sein und musste zwei Bäder haben, da meine größere Gastschwester und ihr Freund am Freitagabend auch noch gekommen sind.
Letztenendes haben wir eine Wohnung gefunden, die gar nicht so teuer und nur circa 300 Meter vom Strand entfernt war.
UnsereWohnung

SonnenuntergangvonmeinemZimmeraus

Den restlichen Nachmittag waren wir am Strand und abends sind wir erst in die Stadt gefahren, weil wir dort essen wollten, haben aber kein Restaurant gefunden, das offen hatte, und sind dann doch wieder an den Strand und waren ganz in der Nähe unserer Wohnung beim Italiener essen. Am Donnerstag sind wir morgens nach Coquimbo gefahren, denn dort gibt es ein Bauwerk, welches ein riesengroßes Kreuz ist, es heißt „Cruz del tercer milenio“ und wurde zum 2000. Geburtstag von Jesus erbaut. Das Ganze ist ziemlich groß und darin gibt es auch eine Kirche und ein Museum, außerdem kann man mit einem Aufzug bis nach oben fahren, wo die Arme des Kreuzes sind und von dort oben Coquimbo betrachten, was aber ehrlich gesagt nicht so schön ist. Außerdem ist es dort am Morgen fast immer bewölkt, weswegen man noch weniger gesehen hat. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand und am Abend waren wir auf einer Art Jahrmarkt.
kreuz

Coquimbovonoben

Am Freitag waren wir morgens in La Serena in der Innenstadt und dort auf zwei Märkten, auf denen es wie immer megaviel unnötiges Zeug und viele Souvenirs zu kaufen gab.

Im Zentrum von La Serena
Im Zentrum von La Serena

HausimZentrumvonLaSerena
Straßenkünstler
Mittags wollte die Sonne nicht rauskommen, weswegen wir den ganzen Nachmittag eigentlich nur drinnen waren und meine Gastfamilie hat geschlafen. Irgendwann war mir das allerdings zu langweilig und ich bin an den Strand gegangen um Fotos zu machen und dann kam doch irgendwann die Sonne raus.
wegmitPalmenvonderWohnungzumStrand

AmStrand

Der Leuchtturm ist das Wahrzeichen von La Serena.
Der Leuchtturm ist das Wahrzeichen von La Serena.

Nachts um eins kamen meine Gastschwester und ihr Freund an. Am Samstagmorgen waren wir eine halbe Stunde (…ja gleich so lange) Fahrradfahren und danach habe ich meine Gastfamilie zum Mittagessen eingeladen. Wir waren in einem Fischrestaurant am Strand und das Essen war wirklich gut. Meine halbe Gastfamilie hat eine Fischsuppe gegessen, die mir allerdings gar nicht geschmeckt hat, und als diese serviert wurde, hat sie wirklich noch richtig gekocht, als ob sie sich noch im Topf befinden wuerde.
Fischsuppe
Nachdem Mittagessen sind wir an den Strand Totoralillo gefahren, der anscheinend einer der schoensten Straende dort sein soll, aber ehrlich gesagt fande ich ihn gar nicht so schoen. Das Wasser war zwar oben vom Berg aus gesehen schoen tuerkis-blau, allerdings war der Strand total mit Menschen ueberfuellt und auch im Wasser waren die ganze Zeit megaviele Menschen. Spaeter am Abend sind wir nach Vicuña gefahren, dies ist einer Stadt im Valle de Elqui und dort ist das groesste Observatorium der Welt, Mamalluca. Schon auf dem Weg dorthin konnte man immer mehr und mehr Sterne sehen. Als wir in dem Staedtchen ankamen, mussten wir noch eine Stunde warten, da man mit allen anderen Autos zusammen auf den Berg gefahren ist, auf dem sich das Ganze befindet. Oben angekommen, haben wir als erstes in einem Raum ein Video gezeigt bekommen ueber das All und seine Entstehung, und danach sind wir in Gruppen aufgeteilt worden und jede Gruppe hat einen Leiter bekommen, der uns den Sternenhimmel erklaert hat. Als wir auf dem Dach des Haeuschens waren, war ich wirklich sprachlos. Der Sternenhimmel hier in Chile, vorallem dort in Mamalluca, sieht einfach komplett anders aus, als der den man von Deutschland oder allgemein der Nordhalbkugel aus sehen kann. Denn ich hatte einfach mal die Milchstrasse ueber mir und dieser Anblick ist bezaubernd. Der Gruppenleiter hat uns verschiedene Sternenbilder gezeigt und uns erklaert, wie wir immer den Sueden finden. Als wir um halb vier nach Hause kamen wir ich ziemlich kaputt und wir haben alle am naechsten Tag den ganzen Vormittag verschlafen. Zum Mittagessen waren wir noch zu Freunden meiner Gasteltern eingeladen, dort wo sie wohnen hat man einen wunderschoenen Blick ueber ganz La Serena.
AusblickvomHausder FreundeLaSerena

Und das war es auch schon mit unserem Urlaub. Wir sind nachts um 11 Uhr in La Serena losgefahren und waren um halb fuenf am naechsten Morgen endlich wieder in Santiago und ich bin todmuede in mein Bett gefallen.
Bis bald, besos Fiana♥

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